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In den Freischarenzügen von 1844/45, die den Sturz der Luzerner Regierung zum Ziel hatten, war Malters der Schauplatz eines blutigen Rückzugsgefechtes. Ohne entscheidendes Treffen zogen Aargauer, Baselbieter und Berner Freischaren fluchtartig von Luzern gegen Westen. Eine Artilleriegruppe war unbehelligt durch das Dorf gezogen, wurde aber an der Rümligbrücke von Entlebucher Soldaten gefangen genommen. Der nächste Freischarentrupp geriet zu nächtlicher Stunde unter das Feuer der Regierungstruppen, die in den Gasthäusern vom lärmigen Durchzug alarmiert wurden. Beim Gefecht vor dem Gasthaus Klösterli fielen 28 Freischärler, die auf dem Friedhof begraben wurden. 450 Mann wurden gefangen genommen.
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